ResQueue vs. AutoResQueue vs. SmartSpread Verbund

Die Documentum-Artikel haben sich großer Beliebtheit erfreut, daher führe ich die Tradition soweit fort und präsentiere in diesem Technik-Blog weiterhin Grundsatz- und Einsteiger-Artikel.  Der erste Artikel dieser Serie: ResQueue vs. AutoResQueue vs. SmartSpread Verbund

Grafische Oberfläche von ResQueue zum Übertragen der Konfiguration vom Master- (Quell-) zum Slave- (Ziel-) Server

Die AKI GmbH stellt den Kunden drei Möglichkeiten des automatischen Abgleichs von Printserver zur Verfügung. ResQueue und AutoResQueue stehen für Kunden mit dem neuen Lizenzmodell kostenlos zur Verfügung.
ResQueue ist eine ausführbare Datei im PrinTaurus Commander Service Verzeichnis und kann über Parameter die Konfiguration einen Printserver sichern und wiederherstellen. Überträgt man die gespeicherte Konfiguration auf einen zweiten Printserver, so kann leicht ein Dublikat des ersten Servers erstellt werden.

 

AutoResQueueKonfiguration
Zeitgesteuere Erstellung eines Backups mit AutoResQueue

AutoResQueue ist eine grafische Oberfläche für die Datei ResQueue. Der große Vorteil liegt in der zeitgesteuerten Erstellung eines Backups.

AutoResQueue von AKI GmbH
Wiederherstellen der Konfiguration mit AutoResQueue

Der Export eines Pintservers wird auf ein temporäres Verzeichnis erstellt und kann von dort auf ein beliebiges Netzlaufwerk übertragen werden. Dazu wird ein zusätzlicher Dienst (CopyService) benötigt, damit das Backup auf einen Ablageplatz außerhalb des eigenen Printservers verschoben werden kann.

Das Backup kann auf denselben Printserver oder auf einem weiteren genutzt werden. In dem Beispiel wird das Backup lokal ausgewählt und eingespielt. Eine Auswahl über den Netzwerkpfad ist ebenfalls möglich.

Die Wiederherstellung erfolgt zeitgesteuert jedoch leider nicht periodisch. Dieses Feature ist dem SmartSpread Verbund vorbehalten.
Diese Technik ermöglicht es automatisiert einen Server zu sichern, bzw. ein vollständiges Duplikat des primären Printservers zu erstellen.  Eine wichtige Option lautet “Lösche bestehende Konfiguration“, denn nur so wird sichergestellt, dass der sekundäre Server ein vollständiges Abbild vom prmären Server wird.

Die Technik um ResQueue ist ausgereift und sehr performat. Selbst bei Kunden mit vielen tausend Queues/Ausgabegeräten dauert die Erstellung des Bakups nur wenige Minuten. Die Herstellung inkluive dem vorhergenden löschen der vorhandenen Konfiguration nimmt kaum mehr Zeit in Anspruch.

Das Produkt SmartSpread von der AKI GmbH muss zusätzlich lizensiert werden. Damit besteht die Möglichkeit einen SmartSpread Verbund aufzubauen.

Verbund aus zwei Servern in SmartSpread

Ein Verbund besteht bei SmartSpread immer aus zwei Servern, einem Master und einem Slave. Die Technik ermöglicht es automatisiert und periodisch die Konfiguration vom Master-Server auf den Slave-Server zu übertragen. Eine Synchronisation zwischen den Servern findet nicht statt.

Zum Abgleich im Verbund wird ein neuer Service mit der Bezeichnung “ResQueueSynchService” benötigt. Dieser vergleicht die Konfiguration des Slave mit dem Master. Stimmt am Slave die Konfiguration nicht mit dem des Masters überein, zB. da ein neuer Treiber eingespielt oder eine Queue erstellt oder geändert wurde, so findet in den Default Einstellungen keine Übertragung statt.
Auch hier muss die Option “Lösche Warteschlagen vor dem Wiederherstellen” gewählt werden, damit vor dem Einspielen der Konfiguration die alte gelöscht wird.  Mit der Funktion eines Verbundes haben Sie schnell, sicher und einfach die Möglichkeit eine Hochverfügbarkeit (High Availability) mit zwei Printservern zu realisieren.
Selbstverständlich können beliebig viele Verbunde erzeugt werden. Auch ist es möglich, einen Master-Server in mehrere Verbunde einzusetzen, um auf mehrere Slaves zu übertragen.

13. September 2017Permalink

Übernahmeangebot für EMC’s Documentum

Der Mitbewerber OptenText hat am 12.09.2016 ein erstes Übernahmeangebot für Dell EMC’s Enterprise Content Division (ECD), inklusive Documentum abgegeben.
Die Zukunft von Documentum ist also weiterhin ungewiss. Als vor gut einem Jahr die Übernahme von EMC durch Dell bekannt wurde, zeigten sich von vielen Seiten die Kritiker: Zwei alterne Riesen fliehen von der Börse und den bohrenden Fragen der Analysten. Nachdem nach der Übernahme schnell klar war, dass Dell kein großes Interesse an Documentum hat, werden nun die Anzeichen immer deutlicher, dass sich Dell von einigen Division trennen wird.
Der Schritt scheint für Dell nur der einem Ziel zu folgen: Server, Speicher und Virtualisierung stehen im Vordergrund. Doch woher die Daten kommen, schneit Dell keine Bedeutung zukommen zu lassen. Mit Documentum als ECM System verliert Dell einen Datenzulieferer und begiebt sich immer weiter in eine Abhängigkeit der Content Lieferanten. Den Ansatz einer einheitlichen Lösung vom Content Lieferanten bis zum Content Archiv hat Dell komplett verzeichtet.
Da Cloud Lösungen immer mehr genutzt werden und können die Lieferanten für Inhalte bald völlig frei Ihre Inhalte sichern – ohne auf EMC’s Captiva und Dell’s Servern gespeichert zu werden.

OpenText Signs Definitive Agreement to Acquire Dell EMC’s Enterprise Content Division, including Documentum

13. September 2016Permalink

Crazyapple is looking for writers

Since more than two years the website crazyapple.com has grown to be a constant in the domain of Documentum, xCP and D2. Focussing on fundamentals and practical short explanations assured that this site has about a thousand visits per month. These mostly English speaking visitors come from India, the US and Europe.
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Ausblick auf 2014

Die Besucherzahlen aus Deutschland steigen langsam, daher will ich nochmal einen Artikel in deutscher Sprache wagen…

  • Big Data

2014 wird das Jahr von Big Data und Cloud Computing. Und die Zukunft wird von der Gegenwart schon eingeholt, als Mark Zuckerberg WhatsApp kaufte. Welche Daten analysiert WhatsApp? Welche Schlüsse werden schon lange daraus gezogen? Vermutlich sind die wichtigsten Wörter date/time für Verabredungen und dicht gefolgt von love, sex und hate (you). Ist ein Startup nach 5 Jahren tatsächlich 19 Milliarden US-Dollar wert? Auch wenn der Dienst zum Zeitpunkt der Übernahme 450 Millionen Nutzer hatte, so ist das immer noch ein geringer Anteil der verfügbaren Handynutzer – und die restlichen sollen alle WhatsApp – User werden? Gerade jetzt wo sich (sichere) Alternativen am Markt positionieren? Na, wenn Facebook da nicht schon mit einem Bein schon im Grab steht. Und was werden die Analysten 2015 verlautbaren: 2015 wird das Jahr von Big Data und Cloud !

  • xCP

2014 wird xCP 2.1 erscheinen und den erhofften Durchbruch bringen. Die Ankündigungen klingen gut mit Prozess Versionierung, Prozess Debugging (wie im ProcessBuilder – endlich), Custom Action Flows und REST Services für Mobile Clients. Was wird davon tatsächlich genutzt, wo ist die Killerapplikation, die alle Vorteile von xCP vereint und demonstriert? Nicht dass 2014 in die EMC-Geschichte eingehen wird unter der Überschrift xCP 2 ist so “schlecht” wie xCP 1 nur hübscher…

  • Sicherheitslücken

Adobe Flash, Java SE und Adobe Reader werden zukünftig täglich aktualisiert, da man “plötzlich” in seit Jahren eingeführter Software vollkommen unerwartete Sicherheitslücken entdecken wird. Damit ist natürlich Java nur zu bestimmten Vorgängerversion kompatiblen und zu anderen gar nicht, so dass jede Documentum Installation zu einem Hindernislauf wird, da die aktuelle Java Version 7u839 nicht mit der benötigten Java Version 7.25 kompatibel ist.

  • Micosoft
    Das neue ServicePack 2 für Windows 8 wird nur optische Korrekturen bieten. Windows 9 wird das GUI von Windows 3.1 als das “modern Style” implementiert haben
  • Watson 
    Mit Watson hat IBM gezeigt, dass man mit viel Geld und Energie Software das selberlernen beibringen kann. Und nun will IBM damit richtig Geld verdienen und gründet Anfang Februar die IBM Watson Group mit rund 2000 Angestellten. Hallo BigBrother , Hallo BigWatson…
  • Nokia bringt noch den Hybrinden aus Microsoft’s Kacheloptik und Android Apps heraus, schaut sich dann erstaunt um, dass keiner dieses Produkt braucht (und kauft) und geht dann ohne Zucken in der Microsoft Mobile Devision unter. Als nächstes führt Microsoft Handys mit Aktivierungsschlüssel ein.
  • Software Gau
    Was keiner für möglich hielt passiert 2014 doch: Unbekannte brechen in eine Cloud Infrastruktur ein und erbeuten 200 Tbyte nutzloses Zeug, was doch so gut geschützt war. Überall werden die Sicherheitsmaßnahmen erhöht und alle fühlen sich wieder sicher… bis zum nächsten mal…
25. Februar 2014Permalink